Zum Inhalt springen
hymnal.net
hymnal.net
Meine Lieder

Über die Zahlennotation

Die Zahlen sind die Töne einer Tonleiter

Die Zahlennotation (Jianpu, 简谱) schreibt eine Melodie mit Zahlen statt mit Noten auf einem Notensystem. Sie müssen keine Noten lesen können: Gehen Sie Schritt für Schritt vor und drücken Sie bei einem Beispiel auf Abspielen, um es zu hören, während jede Zahl aufleuchtet. Ton gibt es erst, wenn Sie auf Abspielen drücken.

Statt Noten auf einem Notensystem steht für jeden Ton eine Zahl von 1 bis 7. Es sind die sieben Stufen der Tonleiter, die Sie schon kennen: do re mi fa sol la ti. Nach der 7 beginnt die Tonleiter wieder bei 1.

Die sieben Zahlen mit ihren Namen. Drücken Sie auf Abspielen und sagen Sie jeden Namen, sobald seine Zahl aufleuchtet.
Singen Sie mit: do re mi fa sol und wieder zurück bis do.

Wenn Sie do re mi singen können, können Sie schon jede Zahl von 1 bis 7 singen. Tippen oder klicken Sie auf eine Zahl, um nur diesen Ton zu hören.

„1=C“ sagt Ihnen, wo es losgeht

Oben links auf dem Blatt steht etwa 1=C. Das heißt: Die Zahl 1 (do) ist der Ton C, und alle anderen Zahlen zählen von dort aus aufwärts. 1=G heißt: do ist G, die ganze Melodie liegt also etwas höher. Sonst ändert sich nichts: Dieselben Zahlen ergeben dieselbe Form, nur höher oder tiefer.

1=C: do ist C.
1=G: dieselben Zahlen, aber höher beginnend.

Wo liegt C? Auf dem Klavier ist es die weiße Taste links neben den beiden schwarzen Tasten. Sie können den Buchstaben auch ignorieren und mit einem Ton beginnen, der für Ihre Stimme bequem ist: Die Melodie muss nur ihre Form behalten. Die Tonart-Knöpfe − und + auf der Liedseite verschieben die Tonart für Sie.

Punkte machen einen Ton höher oder tiefer

Ein Punkt über einer Zahl bedeutet: eine Oktave höher. Ein Punkt darunter bedeutet: eine Oktave tiefer. Zwei Punkte bedeuten zwei Oktaven. Ohne Punkt ist es die mittlere Lage, in der die meisten Melodien verlaufen. Der Name bleibt gleich, nur die Höhe ändert sich.

Dieselbe Zahl in drei Lagen: Punkt darunter, ohne Punkt, Punkt darüber.
Eine Melodie, die steigt: Sie beginnt auf einem tiefen sol und endet auf einem hohen do.

Wie lange ein Ton dauert

Tippen Sie mit dem Fuß in gleichmäßigem Tempo: Jedes Tippen ist ein Schlag. Eine einfache Zahl dauert einen Schlag, Sie singen also bei jedem Tippen eine neue Zahl. Striche, Linien und Punkte verändern das.

Eine einfache Zahl ist ein Schlag

Vier Zahlen, vier Schläge: eine Zahl pro Tippen.

Ein Strich hält den Ton länger

Jeder Strich fügt einen Schlag hinzu. Die 5 dauert zwei Schläge, die 3 dauert vier.

Eine Linie darunter macht ihn kürzer

Eine Linie ist ein halber Schlag, zwei unterstrichene Zahlen teilen sich also einen Schlag. (Zwei Linien sind ein Viertelschlag.)

Ein Punkt dahinter verlängert um die Hälfte

Ein Punkt hinter einer Zahl fügt die Hälfte ihrer Länge hinzu. Die erste 5 dauert anderthalb Schläge, die kurze 3 füllt den Rest des zweiten Schlags.

0 bedeutet Pause

Eine 0 ist ein Schlag Stille. Zählen und tippen Sie weiter, aber singen Sie nicht. Striche hinter einer 0 verlängern die Stille, so wie sie einen Ton verlängern.

Singen Sie 1 3 5, schweigen Sie einen Schlag lang und kommen Sie dann wieder herunter. Pausen leuchten ebenfalls auf, damit Sie die Stille spüren.

Taktstriche und Taktart

Hohe Striche teilen die Musik in Takte, die alle gleich viele Schläge haben. Die zwei kleinen Zahlen am Anfang, etwa 4/4 oder 3/4, sagen wie viele: Bei 4/4 hat jeder Takt vier Schläge, bei 3/4 drei. Der erste Schlag jedes Taktes ist der stärkste, betonen Sie ihn also ein wenig. Ein Doppelstrich mit dickem Rand markiert das Ende.

4/4: Zählen Sie 1 2 3 4, 1 2 3 4. Der erste Schlag jedes Taktes klingt etwas lauter.
3/4: Zählen Sie 1 2 3, 1 2 3, wie bei einem Walzer.

Bögen: Haltebogen und Bindebogen

Ein Bogen über Zahlen verbindet sie. Verbindet er zwei gleiche Zahlen, ist es ein Haltebogen: Sie singen den Ton einmal und halten ihn für beide. Verbindet er verschiedene Zahlen, ist es ein Bindebogen: Sie singen alle auf einer Silbe und gleiten von einem Ton zum nächsten.

Ein Haltebogen: Die 5 wird einmal gesungen und über den Taktstrich gehalten, insgesamt sechs Schläge.
Ein Bindebogen: „Ihn“ wird auf zwei Töne gesungen, erst 3, dann 2.

Der Text steht unter den Zahlen

Jede Zahl bekommt eine Silbe, die direkt darunter steht. Ein kurzer Strich hinter einem Wortteil heißt: Das Wort geht unter der nächsten Zahl weiter. Steht unter einer Zahl nichts, gehört sie zu einem Bogen oder einem Strich: Singen Sie die aktuelle Silbe weiter.

Von links nach rechts lesen, eine Silbe für jede Zahl: Mor-gen kommt der Weih-nachts-mann.

Wiederholungszeichen und 1. 2. Klammer

Ein Taktstrich mit zwei Punkten, :|, bedeutet: zurückgehen und diesen Teil noch einmal singen, ab dem passenden Zeichen |: (oder ab dem Anfang, wenn keines da ist). Manchmal hat die Wiederholung zwei Schlüsse. Singen Sie beim ersten Mal den Schluss 1.; bei der Wiederholung überspringen Sie ihn und singen stattdessen den Schluss 2.

Spielen Sie es ab: Sie hören Schluss 1., die Wiederholung, dann Schluss 2. Achten Sie darauf, wie die Hervorhebung zurückspringt.

Molltonarten: „6=A“

Ein Lied in Moll, das meist ernster oder zarter klingt, trägt statt 1=C eine Angabe wie 6=A. Sie bedeutet: Die Zahl 6 (la) ist der Grundton, hier A. Die Zahlen behalten ihre gewohnten Namen; die Melodie fühlt sich auf der 6 zu Hause und endet oft dort. 6=A verwendet dieselben Töne wie 1=C.

Sie beginnt und endet auf der 6 (la), dem Grundton. Hören Sie auf die dunklere Klangfarbe.

Alles zusammen: eine Liedzeile

Das ist die erste Zeile von Lied 8, „Praise God, from whom all blessings flow“, in Zahlennotation. Versuchen Sie zuerst das langsame Tempo und singen Sie den Text mit, sobald jede Zahl aufleuchtet.

1=G im 4/4-Takt. Drei stille Schläge, dann „Praise“ auf Schlag 4. Die Punkte unter 7, 6 und 5 bedeuten, dass diese Töne eine Oktave tiefer liegen.

Selbstkontrolle

Vier kurze Fragen, ohne Punkte und ohne Druck. Tippen Sie auf eine Antwort und sehen Sie sofort, warum sie stimmt oder nicht. Sie können jederzeit eine andere Antwort versuchen.

Tippen Sie auf die Zahl, die am längsten gehalten wird.

Tippen Sie auf die 5, die eine Oktave höher liegt als die erste 5.

Was bedeutet eine 0?

Welcher Ton ist die Zahl 1 bei 1=G?

Am Lied ausprobieren

Sie haben dies bei einem Lied mit Nummeriert-Ansicht geöffnet, können es also gleich ausprobieren.

  1. Sehen Sie oben links auf das Blatt: die Tonart, etwa 1=D, und die Taktart, etwa 3/4.
  2. Suchen Sie die erste Zahl und singen Sie sie. Folgen Sie dann den Zahlen von links nach rechts mit dem Text darunter, eine Silbe für jede Zahl. Drücken Sie im Player auf Abspielen, um die Aufnahme zu hören, während Sie mitlesen.
  3. Buchstaben über den Zahlen (C, G7) sind Akkorde für Gitarre oder Klavier. Ignorieren Sie sie, solange Sie die Melodie lernen.
  4. Für eine geführte Übung öffnen Sie den Tab Lernen und drücken auf Abspielen. Stellen Sie unter Anzeige die Notation im Lernmodus auf Nummeriert (oder wählen Sie zuerst im Tab Leadsheet Nummeriert). Bei Liedern mit Zahlenzeilen rollt jede Zahlenzeile im Takt der Aufnahme ins Bild, während ein springender Ball den Worten folgt; andere Lieder zeigen dort die Klaviernotation. Mit dem Menü Geschwindigkeit wird es langsamer.

Diese Anleitung als eigene Seite öffnen

Download-Limit erreicht

Christ delivered me when bound

Praise of the Lord His Love

English155
1
Christ delivered me when bound,
And when bleeding, healed my wound;
Sought me wand’ring, set me right,
Turned my darkness into light.
2
Can a woman’s tender care
Cease towards the child she bare?
Yes, she may forgetful be;
Yet will He remember me.
3
His is an unchanging love,
Higher than the heights above;
Deeper than the depths beneath,
Free and faithful, strong as death.
4
I shall see His glory soon,
When the work of grace is done;
Partner of His throne shall be;
Such is His great love for me!
5
Lord, it is my chief complaint
That my love is weak and faint;
Yet I love Thee, and adore:
Oh for grace to love Thee more.

Kommentar löschen

Diesen Kommentar löschen? Das kann nicht rückgängig gemacht werden.

Un Hermano

Nov 17, 2025

A. God’s Calling

We are saved, first, through God’s calling. God’s calling is the first thing that God accomplishes in His chosen ones in the initial stage of His full salvation. This is God’s new beginning, in which He calls men out of the created Adamic race and transfers them into the called Abrahamic race, and out of the life of the old creation into the life of the new creation, that the believers may come out of darkness and enter into the marvelous light of God, out of the death-realm of Satan’s darkness into the liferealm of God’s marvelous light, and become a people made holy unto God. It is through God’s calling that we receive God’s salvation. Therefore, we are saved through God’s calling.

Truth Lessons, Chapter 46

Level One, Vol. 4 (LSM)

Weiterlesen
Un Hermano

Nov 17, 2025

SUMMARY

God’s calling is a holy calling as well as a heavenly calling. The believers were called with the heavenly calling to possess, partake of, and enjoy the all-inclusive Christ, who is the embodiment of the processed Triune God. Today He is our life and hope; in the future He will be our glory and inheritance. This Christ supplies us with His unsearchable riches and immeasurable dimensions that we may live in the church life and have a walk which is worthy of the heavenly calling. The purpose of God’s calling is that we, the believers, may come out of darkness and enter into the marvelous light of God, out of the death-realm of Satan’s darkness into the life-realm of God’s marvelous light, and be made holy unto God; that we may enter into the fellowship of Christ to enjoy Him as the eternal portion given by God to us; that we may endure the suffering of Christ to follow in His steps and live the life that He lived; that we may enter into the peace of Christ to allow Him to be the Arbitrator for the keeping of the oneness of His Body; that we may obtain the glory of Christ to express the Father in Christ in His fullness, that we may enter into the eternal glory of God to express the God of all grace; and that we may enter into the kingdom of God to reign in it and enjoy the eternal blessing of the eternal life of God to the uttermost.

Truth Lessons,

Chapter 28 Level One, Vol. 3 (LSM)

Weiterlesen
Carol N.

Massachusetts, United States

Okt 5, 2025

Reading this hymn in the way the author wrote it is so moving. (See Steve Miller's comment) William Cowper certainly understood God's love toward us. And now I'm seeing more His love towards me!

Weiterlesen
James Smith

Mansfield, Ohio, United States

Mai 23, 2024

I love the author’s complaint in verse five.

Weiterlesen
Steve Miller

Detroit, Michigan, United States

Jun 3, 2016

William Cowper wrote these beautiful words after he had gone through a time of severe depression and was comforted through words of Jesus in Scripture.

Cowper was born in his father's rectory at Berkhamstead. His mother died when he was a frail child. His father was disappointed in this sickly lad, so he sent him off to boarding school to be rid of him. There Cowper was intimidated and beaten by other boys. The teachers also did their share of beating him. At the age of 18 William was ready to go up to London to prepare for a law career. Reading law, his mind broke. His friends put him in a private asylum, which was a great kindness. There he met a caretaker, a private nurse or doctor, who ministered to his patients spiritually and physically. Many needed physical and mental healing, but all needed spiritual healing far more. A man or woman, who is mentally alert and of sound health spiritually, can stand much physical suffering.

Night after night Cowper put his head under his covers and wailed, "My sin, oh, my sin. Would God here were a fountain where I could cleanse them." Faithful Mr. Cotton assured him that Jesus died for his sins, and that indeed there is a fountain opened in the house of David for sin and for uncleanness. (Zech 13:1). Young Cowper felt that though God had saved others, William Cowper was forsaken of God and man. The prayers of saintly Mr. Cotton did comfort him many nights. Then, one day as Cowper read his New Testament, these words in Romans 3 were God's message to his soul: "Being justified freely by His grace, through the redemption that is in Christ Jesus, whom God has sent forth to be a propitiation through faith in his blood, to manifest His righteousness." "Immediately the Sun of Righteousness shone upon me. I saw the sufficiency of the atonement which He had made, my pardon in His blood, and a full and complete salvation."

When Cowper died, his nephew said that he seemed troubled some time before, then a beautiful smile lighted his face as from the Sun of Righteousness Himself. He exclaimed, "O, I am not shut out of heaven after all! Hallelujah, what a thought. What a Savior!" - Hymn Stories by Wilbur Konkel

--------------

Cowper wrote this hymn mostly in the first person, as though Jesus is speaking to the singer and listener. There is an additional stanza before stanza 1 above which introduces the speaking:

-----------
1a. Hark, my soul, it is the Lord!
’Tis thy Savior, hear His Word;
Jesus speaks, and speaks to thee,
"Say, poor, sinner, lovest thou Me?"
----
1.“I delivered thee when bound,
And, when bleeding, healed thy wound;
Sought thee wandering, set thee right,
Turned thy darkness into light.
--------

2. “Can a woman’s tender care
Cease toward the child she bare?
Yes, she may forgetful be,
Yet will I remember thee.
-----------

3. “Mine is an unchanging love,
Higher than the heights above,
Deeper than the depths beneath,
Free and faithful, strong as death.
-----------

4. "Thou shalt see My glory soon,
When the work of grace is done;
Partner of My throne shalt be:
Say, poor sinner, lovest thou Me?"
----------------

5. same as last stanza above

Weiterlesen